Band
Besetzung:
- Strolchi: Bass
- Schaffi: Stimme & Gitarre
- Wolle: Posaune
- Bernd: Gitarre
- Marian: Schlagzeug
- Albi: Trompete
- Emu: Tenorsaxophon
- Al: Orgel
-  
- Ehemalige Bandmitglieder
Bandgeschichte:
Es war ein langer Weg. Er begann so in etwa im Sommer 2000 bei Schaffis Vater im Wohnzimmer. Dort philosophierten Schaffi und Wolle darüber, definitiv zu wenig Ska-Musik im Plattenschrank stehen zu haben. Da Schaffi gewisse musikalische Vorbildung und auch eine Band (Rock/Metal) am laufen hatte und Wolle bei ihm gerade Gitarre lernte, lag der Schluss nahe, einfach selber Ska zu machen.
Der Plan war eine Band mit einem Mix aus eigenen Liedern und Covers, Schaffi sollte den Gesang übernehmen, Wolle hatte sich vorgenommen, Trompete zu lernen. Das sollte allerdings erst viel später, während des Studiums passieren. Weil man da ja "sooo viel Zeit hat". Irgendwie hat er's dann doch noch in der 10. oder 11. Klasse geschafft, sich zu überwinden und hat im Posaunenchor angefangen Trompete zu lernen. Es folgten erste Zweimann-Proben in Schaffis Zimmer und dem Proberaum seiner Band (mit freundlicher Unterstützung von Speckdrum am Schlagzeug). Vor allem das Trompetenspiel bedurfte allerdings noch ziemlicher Verbesserung - und damit Zeit. Diese wurde genutzt zur Suche nach einem Proberaum.
Das gestaltete sich in Dresden allerdings recht schwierig. Die Flut vernichtete eine ganze Menge der meistens in Kellergeschossen liegenden Proberäume (so auch unseren späteren) und die, die etwas höher gelegen waren, hatten 300 Namen lange Wartelisten. Irgendwann hat's dann doch geklappt und wir bekamen einen Proberaum bei der "Katholischen Offenen Jugendarbeit", heute überführt in die "Outlaw Jugendhilfe". Das war im November 2004.
Vorher wurde fix noch das weitere abgeklärt. Bernd und Marian waren schon lange bekannt ebenso wie ihre musikalischen Fähigkeiten sowie ihre Ambitionen bezüglich jamaikanischer Musik. So entstand die Urbesetzung: Gesang - Schaffi, Gitarre - Bernd, Schlagzeug - Marian, Wolle - Trompete. Weiterhin war angedacht, dass Schaffi Bass spielen sollte, was sich jedoch als äußerst schwierig erweisen sollte. Richtige Basslinien sind eben doch was anderes als Punkrock. Dazu dann noch zu singen ist dann doch alles andere als einfach. Also kam einen Monat später Strolchi zu uns und unterstützte uns tatkräftig am Bass. Nun waren wir sozusagen eine arbeitsfähige Kapelle.
Im Frühjahr 2005 gab es dann noch Versuche mit einer Backgroundsängerin. Auf Wolles Protest, dass Mädels in der Band (mit Ausnahme von Strolchi) nur Ärger bringen, wollte (und will auch heute wieder) keiner hören. Es endete jedoch wie prophezeit. Also sind wir nach kurzem Testlauf wieder ohne Backgroundgesang unterwegs. Kurz darauf stiess Albi zu uns und verstärkte die Bläserfraktion um eine weitere Trompete. Noch im selben Sommer kam dann noch Thomas an der Orgel zu uns. Beide waren ebenfalls bekannt durch entsprechende Veranstaltungen. Soweit die Erinnerung des Autors es zulässt, wurden beide auf dem "This is Ska!" 2005 zur Probe eingeladen.
Nach 5 Monaten in dieser Formation folgte dann endlich der erste selbstorganisierte Auftritt (siehe "In Concert") im "Alten Wettbüro" (siehe Links). Von der extrem positiven Resonanz des bunt gemischten Publikums (Eltern, Glatzen, Punks, Normalos und eine Schulklasse aus dem Ruhrpott) überrascht, ergab sich ein unvergesslicher Abend, der einen fünfjährigen Traum zweier Halbstarker mit Hang zum gepflegten Kurzhaarschnitt wahrwerden liess.
Im Frühjahr 2006 stiess nun noch Peter zu uns und verstärkte die Bänd mit seinem Fotzenhobel. Da das nun schon viel fülliger klang, kam eine Idee auf. Eine kleine Sommerpause wurde von Wolle dazu genutzt, von der Trompete auf Posaune umzusteigen, damit's noch mehr kracht in den Ohren. So ergaben sich ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten für alte und neue Lieder, Aufarbeitung war nötig, ebenso wie ständiges Üben - schliesslich lernt man so ein Instrument nicht in 3 Monaten.
Im Dezember 2006 haben die Gents dann wiedermal Zuwachs bekommen. Sarah verstärkt seitdem die Bläserfraktion mit ihrem Tenorsaxophon. Das ist sozusagen der zweite Beweis, dass wir mit Frauen - entgegen der landläufigen Meinung - durchaus umgehen können. Sehr zum Bedauern Aller währte die "Ära Sarah" jedoch nicht allzu lange. Sarah entschied sich für ein Studium in einer anderen Stadt und damit gab es keine vernünftige Möglichkeit mehr, weiterhin mit ihr zu proben. Da wir ein paar Konzerte geplant hatten und sich die Suche nach einem neuen Mitmusiker als ziemlich schwierig gestaltete, kam Sarah nochmal für ein paar Extra-Proben nach Dresden und spielte noch zwei Gigs mit.
Letztlich wurde man doch noch fündig und seit November 2007 war Emu als neuer Saxophonist mit an Bord. Mit Band- und Jazzerfahrung gab er bereits Mitte Dezember 2007 mit der vollen Palette an Liedern und genialen Soli seinen offiziellen Einstand auf der Bühne.
Aber nicht genug mit dem Personalkarussel - gegen Mitte 2009 stand der nächste Wechsel an. Diesmal traf es den Tastenmann. Anscheinend mitten ins Herz, denn er folgte seiner Freundin lieber nach Australien, anstatt sich mit dem Haufen Chaoten aka "The Gents" abzugeben. Na gut, sowas muss auch mal sein. Und er hat versprochen, wiederzukommen - was sich zeigen wird. Es geht ihm aber erstmal gut und das ist die Hauptsache. Trotzdem stellte sich die Frage nach einem neuen Organisten. Die war aber relativ schnell geklärt: Big Al, der auch bei Bobby Pins & The Saloon Soldiers in die Tasten haut, steht fortan mit The Gents auf der Bühne. Übrigens spielt er außerdem auch noch Bass bei den Dresdner Punkrock Chansonniers von Dufferpit. Wie dem auch sei: Banderfahrung en masse, Musikgeschmack und frischen Wind hat er auf alle Fälle zu bieten.
...to be continued